Challenge #2 – Mein Jahr mit 52 Kuchen

An einem verregneten Sonntagnachmittag Eischnee zu schlagen und Schokolade im Wasserbad zu schmelzen, ist für mich der beste Ausgleich zu einer stressigen Agenturwoche. Manche arbeiten gerne im Garten, andere stricken Schals, ich backe Kuchen. Ein Rezept aussuchen, den Schritten der Anleitung genau folgen und alle Zutaten abmessen. Das ist ein klein wenig Handarbeit und ein gutes Stück Kopf ausschalten. Mein perfekter Ausgleich zur Schreibtischarbeit. Für mich hat das fast schon etwas meditatives und dann hat man ja auch noch Teigreste zum Naschen und diesen herrlich süßen Duft, der sich so langsam in der Wohnung verbreitet. Was will man mehr?

Seit ich ein kleines Kind war, habe ich meiner Mutter schon beim Backen in der Küche geholfen und viel Spaß daran gehabt, egal ob Fertigbackmischung oder selbstgemachte Obsttorte. Die Liebe zum Backen habe ich von ihr. Sie backt noch heute regelmäßig am Wochenende Kuchen, um diesen meiner Oma mitzubringen, die sich darauf immer sehr freut. Meine eigenen Kalorienbomben wandern zum größten Teil meist in die Agentur, was die Kollegen gerade an blöden Montagen hoffentlich immer ein kleines Stückchen glücklicher macht.

52 Kuchen in 52 Wochen Challenge Wunderlieblich

52 Kuchen – 52 Wochen

Ich habe vielleicht fünf Backbücher zuhause, unzählige Rezepthefte und eine tolle technische Errungenschaft namens Internet. Die Auswahl an potentiellen, leckeren Torten, Kuchen, Muffins, Brownies und Gebäckteilchen ist also enorm. Ich kann mich immer gar nicht entscheiden und möchte am liebsten alles backen. Doch obwohl ich auch immer wieder neues probiere, bleibe ich doch häufig beim altbekannten. Bei dem was schnell geht und lecker schmeckt.

Deshalb mein Auftrag im Jahr 2017: 52 Kuchen in 52 Wochen backen. Jedes Rezept wird zum ersten Mal probiert und ich werde am Ende das Jahres einen Haufen neuer toller Backideen haben. Natürlich werde ich abschließend auch bewerten und euch verraten woher die Rezpete sind. Die Challenge-Ergebnisse könnt ihr auf Instagram oder Facebook bewundern. Achja, es darf natürlich vorgebacken werden, wenn ich z.B. im Urlaub bin und dementsprechend nicht jede Woche backen kann. 😉

Meine drei Ziele dieser Challenge

  1. Kuchen macht glücklich und 52 Wochen mit Kuchen machen ein glückliches Jahr
  2. Mehr wagen und Rezepte ausprobieren
  3. Hallo? Es geht um Backen, braucht es da noch mehr Gründe?

Meine Belohnung

Ich glaube meine Belohnung brauche ich euch gar nicht zu nennen… Ganz, ganz viele Endorphine in Form von Schokolade, Streuseln, Zuckerguss und Bisquitböden. Pures Zuckerglück als Belohnung für stressige Tage und graue Morgen. Achja, und nicht zu vergessen einige glückliche Menschen um mich herum, denen ich mit meiner Bäckerei vielleicht das ein oder andere selige Lächeln ins Gesicht zaubere. 🙂

Alles Liebe,
eure Anni

4 Comments
Julia
18. Januar 2017 um 19:34
Wow, da ich nicht backen kann, wäre diese Challenge ein Alptraum für mich :D
Aber es hört sich super an!
Jana
30. Januar 2017 um 5:11
Wow, ich glaube, ich muss mir schnellstens einen Job in der Agentur besorgen, damit ich mit naschen kann. Hört sich super an! Bin gespannt, was da für Rezepte bei herauskommen :)
Naanie
24. April 2017 um 23:27
So erfrischend, auch mal so eine Challenge zu lesen. Lese momentan so viel über zuckerfreie Wochen etc., dabei macht Kuchen ja auch glücklich. Ich bin gespannt, was dabei alles schönes rauskommt. ☺
    Anni
    24. April 2017 um 23:35
    Ich glaube das Leben ist zu kurz für zu starke Essdisziplin. Genuss ist wichtig für die gute Laune :)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *